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EIN PROJEKT DES ANTIDISKRIMINIERUNGSB√úRO SACHSEN

Was ist Antidiskriminierungspädagogik?

Antidiskriminierungspädagogik in der Kita heißt:
  • die Anerkennung und Wertschätzung für jedes Kind als Individuum, nicht als Angehörige einer Gruppe

  • das kritische Denken gegenüber Vorurteilen, Einseitigkeiten und Diskriminierung anzuregen (faires und unfaires Verhalten)

  • Kinder zu „empowern“, d.h. sie zu bestärken sich zu wehren und anderen zu helfen

  • die kritische Reflexion der PädagogInnen über die Zugehörigkeit zu einer Bezugsgruppe anzuregen, über die eigene Verantwortung, die eigene Machtposition als Erwachsene in der Kita und die entsprechenden Auswirkungen auf das eigene Handeln nachzudenken

  • das Bewusstsein für eigene Vorurteile und Einseitigkeiten zu schärfen

  • Prozesse von Marginalisierung und Nichtrepräsentation von Kindern erkennen zu lernen

  • Diskriminierung in der eigene Einrichtung zu erkennen und einzugreifen sowie die eigene Praxis zu überprüfen


Ziele einer Pädagogik der Antidiskriminierung sind,

  • für verschiedene Formen von Diskriminierungen und deren Folgen zu sensibilisieren und sich für deren Überwindung einzusetzen

  • die kritische Wahrnehmung von stereotypen und behindernden Zuschreibungen von Fähigkeiten, Talenten und Neigungen zu fördern

  • für Gleichberechtigung und Gerechtigkeit für alle Individuen einzutreten, nicht nur für Toleranz und Konfliktlösung zwischen Gruppen

  • über die gesellschaftlichen Bedingen für die Konstruktion von Differenzen aufzuklären

  • Menschen zu befähigen, mit Differenz umzugehen, die aus sozialen Unterschieden resultieren

  • die Kritik- und Handlungsfähigkeit zu stärken, um die eigene Eingebundenheit in Machtverhältnisse zu erkennen

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